Kräftig und voller Geschichten

Kräftig und voller Geschichten

Ob nun Knollen-, Stangen- oder Schnittsellerie: Das Gemüse ist verblüffend vielseitig und seine Dominanz nicht für Zartbesaitete. Lesen Sie hier, welchen Einfluss Sellerie auf Allergien, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder die Verdauung haben kann.

Stangensellerie

© Prisma

 

 

Allergien

Auf Sellerie reagieren viele Menschen allergisch – bei ungefähr 40 Prozent aller diagnostizierten Nahrungsmittelallergien handelt es sich um eine Sellerie-Allergie. Häufig reagieren auch Beifusspollen- und Birkenpollen-Allergiker, manchmal sogar Latex-Allergiker auf Sellerie.

 

Cholesterin

Sellerie enthält kein Cholesterin. Mehr noch: Diesem Gemüse werden vielerlei positive Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. So soll Sellerie den Cholesterin-Spiegel und das Darmkrebs--Risiko senken und gemäss der Legende sogar die Potenz steigern. Schon die Ägypter haben ihn als Heilpflanze verwendet. Ob allerdings heutiger Sellerie noch gleich wirkt wie der Wildsellerie in der Antike, ist fraglich.

 

Diabetes

Für Menschen mit zu hohen Blutzuckerwerten ist Sellerie ein wahrer Segen, denn er enthält nur 2,3 Gramm  Kohlenhydrate auf 100 Gramm.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Sellerie entlastet den Körper, indem er den Kreislauf fördert und harntreibend und damit entwässernd wirkt. Darüber hinaus enthält Sellerie Vitamine, Kalzium, Kalium und ätherische Öle, die Herz und Kreislauf stärken.

 

Übergewicht

Sellerie enthält nur 0,3 Gramm Fett und nur 18 Kalorien pro 100 Gramm. Ohne üppige Saucen eignet er sich deshalb bestens für die linienbewusste Küche. 

 

Verdauung

Sellerie hilft bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen wie zum Beispiel bei Blähungen, weil er den Speichel- und Gallenfluss anregt. Tipp: Sehr fein geraspelt reinigt Sellerie durch seinen hohen Ballaststoffgehalt von 4 Gramm pro 100 Gramm schonend den Verdauungskanal.

 

Test