Spargel-Rhabarber-Tarte

Spargel-Rhabarber-Tarte

Das Credo «What grows together goes together» lässt sich nach Meinung des Kochbuchautors Claudo del Principe nach auch sehr gut auf die Jahreszeiten anwenden. Was gleichzeitig reif ist, könnte auch gut zusammenpassen.

Spargel-Rhabarber-Tarte © Claudio Del Principe, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Spargel-Rhabarber-Tarte © Claudio Del Principe, AT Verlag / Opens external link in new windowwww.at-verlag.ch

 

 

Auf dem Tisch liegen frischer weisser Spargel und Rhabarber. Warum die beiden

nicht in einer Tarte kombinieren? In der Schweiz nennt man eine Tarte – oder besser gesagt einen Blechkuchen – auch Wähe, oder wie die Basler sagen, «Waije».

 

Wähen bestehen aus Mürbteig oder Blätterteig mit einem Belag aus Früchten, Gemüse oder Käse und einem Rahm-Ei-Guss. Dieser kann sowohl gezuckert wie gesalzen werden.

 

Bei Claudo del Principes Spargel-Rhabarber-Tarte halten sich Zucker und Salz geschmacklich die Waage. Je nach Vorliebe kann man dies individuell stärker in die eine oder andere Richtung steuern: Beides spannend!

 

 

 

Zutaten:

1 Kuchenteig, rund ausgerollt, für ein Blech von 28 cm Durchmesser

80 g grob gehackte Haselnüsse (am besten Piemonteser – sie sind von unvergleichlicher Qualität!)

ca. 6 weisse Spargel, geschält, der Länge nach aufgeschnitten

ca. 4 Rhabarberstangen, gewaschen, Fäden abgezogen

 

Für den Guss

3 frische Eier

300 ml Vollrahm

1 EL Zucker

1 TL feines Meersalz

 

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Den Kuchenteig ausrollen und in ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Mehrmals mit der Gabel einstechen. Die grob gehackten Haselnüsse darauf verteilen; ein paar davon zum Bestreuen zurückbehalten. Die Spargel abwechselnd mit den Rhabarberstangen auf den Teig legen.

 

Für den Guss Eier, Rahm, Zucker und Salz gut miteinander verrühren. Über Spargel und Rhabarber giessen; darauf achten, dass die Tarte nicht bis zum Rand gefüllt wird, damit es beim Backen nicht überläuft.

 

Im Ofen 20 bis 30 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Schmeckt lauwarm oder kalt.

 

 

 

 

            

Ofengerichte für Slow-Food-Liebhaber
Für Ofengerichte sind alle Feuer und Flamme«, so Claudio Del Principe. Daher gibt er in seinem fünften Kochbuch seiner Liebe zu raffinierten Ofengerichten Ausdruck. Seine nicht nur herzhaften sondern auch herzerwärmenden Gerichte sind einfach unwiderstehlich. In diesem Buch präsentiert Claudio Del Principe die unterschiedlichsten Rezepte mit diversen Techniken, Temperaturen und Timings. Der Experte bereitet alles im Backofen zu: von Snacks für zwischendurch über schmackhafte Vorspeisen, saftige Hauptgerichte und exquisite Desserts. Süsses und Salziges, gefülltes, belegtes oder gerolltes Gebäck, knackiges Gemüse, leckere Pastagerichte, herzhafte Gratins und unwiderstehliche Sonntagsbraten.

 

Claudio Del Principe

Freier Texter und Autor von bisher vier Kochbüchern. Sein Blog »Anonyme Köche« gilt als Perle unter den deutschsprachigen Foodblogs. Er liebt die Reduktion auf das Wesentliche - beim Kochen und Schreiben, wie auch beim Fotografieren.

 

 

«al forno» AT Verlag, 280 Seiten, ISBN: 978-3-03800-070-9, CHF 39.90,

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Hier geht's zum Buch:

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